Frankreichs haben erneut parteisch in die Kämpfe in der Elfenbeinküste eingegriffen.

Einheiten der Vereinten Nationen und Frankreichs haben erneut in die Kämpfe in der Elfenbeinküste eingegriffen. Mehrere Hubschrauber schossen auf gepanzerte Fahrzeuge und andere schwere Waffen auf dem Gelände des Präsidentenpalastes in der Metropole Abidjan. Ein Sprecher der UN-Mission in dem westafrikanischen Land, UNOCI, bestätigte Angriffe auf die Umgebung des Palastes im Viertel Plateau und die Residenz in Cocody sowie mehrere Militärlager.

In der verzweigten Anlage hält sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo mit Vertrauten und mehreren hundert Kämpfern verschanzt. Ein Sprecher Gbagos bestätigte die Luftangriffe. Dabei sei ein Teil des Gebäudes zerstört worden, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

 

 

 

UN-Generalsekretär verteidigt Angriffe

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verteidigte die Angriffe mit dem Schutz der Zivilbevölkerung. Er habe UNOCI angewiesen, alle “notwendigen Mittel” einzusetzen, um Gbagos schwere Waffen zu neutralisieren.

Nach UN-Angaben wurden diese in den vergangenen drei bis vier Tagen sowohl gegen die Zivilbevölkerung als auch die UN-Friedenstruppen eingesetzt. Außerdem sei das Hauptquartier des international anerkannten Präsidenten Alassane Ouattara attackiert worden.

Neben den 10.000 UN-Soldaten befindet sich seit 2002 auch eine Truppe unter französischem Kommando in dem Land. Die 1650 Soldaten sollen französische Staatsbürger schützen und die UN-Truppen unterstützen.

Eskalation nach der Präsidentenwahl

Nach der Präsidentenwahl Ende November hatte sich Gbagbo geweigert, seinen Rivalen Ouattara als Wahlsieger anzuerkennen. In den vergangenen Wochen hatten sich die Gefechte zwischen beiden Lagern zugespitzt und zuletzt auf Abidjan konzentriert. Der abgewählte Präsident hat sich dort mit den letzten getreuen Soldaten in der Präsidenten-Residenz verschanzt und weigert sich, auf sein Amt zu verzichten und ins Exil zu gehen.

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Lerser Beitrag:

Sie sind naiv, sicherlich glauben Sie an der Weihnachtsmann

So, 10.04.2011 – 23:09 — bingen1980

Nur als Info.
Die UN haben die Rebellen mit  Waffen geliefert und diese Rebellen haben über 1000 Menschen ermördet.Das heisst die UN führt Krieg gegen Zvilisten und Staaten. Es ist einmalig Vorgang und gegen die UN Charta.
Die Uno und die französische Armee haben Zivilisten in Abidjan auf dem Marktplatz bombardiert,  da Sie Bagbo Anhänger sind. Und dabei sind über 3000 Menschen umgekommen.

Und in Ruanda, wenn Sie recherchiert hätte. Es war genauso wie heute in der Elfenbeiküste. Die Bevolkerung wurde gegeneinander aufgehetzt, waffen wurden verkauft, der Rest kann man sich denken.

Wer hat überhaupt das Sagen bei der UNO? ja richtig Frankreich, USA und die anderen Supermächte.

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ToniL – Endlich tut die UN mal was und steht nicht wie in Rua…

So, 10.04.2011 – 23:15 — politiker

“Endlich tut die UN mal was und steht nicht wie in Ruanda daneben wenn 1000ende Menschen getötet werden. Nur eine handlungsfähige UN hat eine Existenzberechtigung.”

Das soll wohl ein Witz sein?

Wer liegt denn da auf den Strassen rum?

Sind das Zivilisten-Schauspieler?

Ermordete Zivilisten en masse sind es und das im Süden, wo die Bevölkerung fast zu 100% hinter Gbagbo steht?

Wer könnte die getötet haben?

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http://www.jungewelt.de/2011/04-09/034.php

So, 10.04.2011 – 23:05 — politiker

Anerkennung ?

“Die »Demokratie« hat sich durchgesetzt. An deren Beginn stand Youssouf Bakayoko, Präsident der ivorischen Wahlkommission. Er wurde zu einer Art Schlüsselfigur des Putsches gegen Gbagbo. Bakayoko, ein 68jährige Machtpolitiker, der in der Schweiz und Frankreich ausgebildet wurde, hatte zuletzt als Außenminister nach 2007 unter dem heutigen Rebellenführer Guillaume Soro gedient. Er gehört zudem der Parteiführung der PDCI-RDA an, die am 28.11. zur Wahl von Ouattara aufgerufen hatte. Nach der von Turbulenzen begleiteten Auszählung tauchte er – laut Verfassung etwa einen Tag zu spät – ausgerechnet in Ouattaras Hotel-Hauptquartier auf, um ebendort vor Journalisten jene 54,1 Prozentanteile zu verkünden, auf die sich heute die »internationale Gemeinschaft« nach Pariser und Washingtoner Lesart beruft, wenn sie Ouattara als »gewählt« huldigt.
Er stützt seine zukünftige Präsidentschaft auf etwa 11000 Blauhelme, 1650 Fremdenlegionäre und eine wilde, massakerbelastete Rebellentruppe.

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Original Text mit lersern kommentaren :http://meta.tagesschau.de/id/47898/un-hubschrauber-beschiessen-gbagbos-residenz

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Dokumente über die Krise:

http://www.ivorycoastpresident.com/

http://www.youtube.com/watch?v=T57CSvZF6BM&feature=channel_video_title

http://www.youtube.com/watch?v=Ub5pphR5f_Q&feature=related

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